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  • Gefördert durch...

    ...eine Zuwendung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Rechnet sich Photovoltaik noch immer und wenn ja unter welchen Bedingungen?

Immer wieder hört man auch in den Medien, dass sich die Photovoltaik heute nicht mehr rechnen würde. Als Begründung hierfür wird häufig die Änderung der gesetzlichen Vergütung durch die Neufassungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) angeführt.

Fakt ist:

Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage bezahlt sich auch heute noch selbst; auch heute erzielen Anlagenbesetzer nach wie vor hohe Renditen. Dies vor allem, wenn der Strom vom eigenen Dach selbst verbraucht wird.

Selbstproduzierter Solarstrom ist heute nur noch halb so teuer wie Strom aus der Steckdose. Der Haushaltsstrompreis liegt derzeit netto bei rund 25,5 Cent pro Kilowattstunde, die Kosten für den Photovoltaikstrom vom ei­genen Dach sind inzwischen auf 11 bis 13 Cent pro kWh gesunken. Wer also den eige­nen Solarstrom verbraucht und nicht verkauft, spart die Differenz von derzeit rund 13 Cent.

In der Regel ist der Eigenverbrauch ohne zusätzliche Maßnahmen auf 25 bis 30% begrenzt. Möglichkeiten die Eigenverbrauchsrate zu erhöhen und somit ökonomischer zu wirtschaften sind;

  • die Verlagerung des Stromverbrauchs in die Mittagsstunden. Die Spülmaschine oder der Wäschetrockner werden dann zwischen 11 und 15 Uhr und nicht am Abend angestellt,
  • Veränderung der Modulausrichtung. Nicht nach Süden wie üblich, sondern nach Osten und Westen; ihr Ertrag reicht bis in die Abendstunden. Moderne Module sind hierfür ausgelegt und produzieren auch hier gute Erträge. In vielen Fällen kann die Eigenverbrauchsrate auf 30 bis 40% ansteigen,
  • Batterien. Durch den Einsatz von Speichern ist eine Erhöhung auf bis zu 80% erzielbar.

Kostensenkungseffekte und Preisentwicklung bei Photovoltaikanlagen

Preisentwicklung Photovoltaikmodule
Entwicklung der Vergütungssätze nach EEG

Renditeaussichten für Photovoltaikanlagen sind also ungebrochen hoch und haben sich durch die Entwicklungen der letzten Zeit sogar noch verbessert. Dies liegt im Wesentlichen daran, das die Investitionskosten in den letzten zwei Jahren noch einmal um bis zu 10% gesunken sind. Anfang 2006 kostete eine schlüsselfertige Aufdach-Anlagen bis 10 Kilowatt installierter Leistung (kWp) im Durchschnitt um die 5.000 Euro pro kWp. 2014 waren es noch 1.640 Euro pro kWp. Derzeit liegt der durchschnittliche Preis sogar nur noch um die 1.490 Euro. Den geringeren Investitionskosten stünden überdies höhere Einnahmen gegenüber. Dies nicht zuletzt durch den eigenen Verbrauch des Stromes und den damit eingesparten Stromkosten. So ist der Strompreis durchschnittlich um 2% gestiegen. Dies macht es noch attraktiver, den Solarstrom selbst zu verbrauchen.