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    ...eine Zuwendung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Klimawandel und Treibhauseffekt

Der Begriff „Klima“ meint immer den Durchschnitt aller Wettererscheinungen an einem Ort oder einer Region innerhalb eines Zeitraumes von mindestens einer Generation. Die Generation wird mit einem Zeitraum von 30 Jahren definiert. Der Begriff „Klima“ ist somit niemals statisch, sondern immer dynamisch.
Das vorherrschende Klima ist dabei stets abhängig von gewissen Komponenten des Klimasystems sowie dessen Prozessen und Rückkopplungen. Das Klimasystem besteht dabei im wesentlichen aus folgenden Komponenten:

  • Atmosphäre
  • Ozean mit Meereis und der Biosphäre (alles was dort lebt)
  • Landoberfläche mit der Landbiosphäre sowie der ober und unterirdischen Wasserflüsse
  • Eisschilde inklusive des Schelfeises

Das Wettergeschehen spielt sich dabei vor Allem in der Troposphäre ab. Wetter lässt sich anhand der Kerngrößen Druck, Temperatur, Wind sowie den Komponenten des Wasserkreislaufs wie Wasserdampfgehalt, Niederschlag und Bewölkung beschreiben. Über diese Größen erfährt der Mensch das Wetter und in seiner langjährigen Statistik, das Klima!
Ohne Atmosphäre und den Treibhauseffekt wäre unsere Erde für uns unbewohnbar. Die Temperaturen lägen ohne den natürlichen Treibhauseffekt bei -18 Grad Celsius. Dank des natürlichen Treibhauseffekts liegt sie bei +15 Grad Celsius.
Die mengenmäßig häufigsten Treibhausgase sind dabei Wasserdampf (H2O) sowie die Spurengase Kohlendioxid (CO2), Lachgas (N2O), Methan (CH4) und Ozon (O3). Sie finden sich auch ohne menschliches Zutun in der Atmosphäre. Quellen solch natürlicher Emissionen sind bspw. Vulkanausbrüche und die Atmung von Tieren und Pflanzen.
Das vergangene Jahrzehnt 2000-2009 war das bislang wärmste seit Beginn der Klimaaufzeichnungen vor knapp 140 Jahren.
Die Hauptbetroffenen des Klimawandels leben in Ländern des Südens. So sind bspw. die Einwohner der Südseeinsel Tuvalu sowie Küstenbewohner Bangladeschs schon heute dazu gezwungen ihre Heimat aufgrund der Klimawirkungen aufzugeben. Sie gelten als die ersten „Klimaflüchtlinge“ unserer Zeit. Aber auch bei uns im „reichen“ Norden werden die Folgen noch spürbarer und deutlicher werden. An Rhein, Donau und Elbe werden schwankende Pegelstände immer häufiger. Auch Dürreperioden und Überflutungen nehmen zu. Weitere Folgen des Klimawandels sind bspw. auch die Verringerung des Korallenwachstums bspw. am Great Barrier Reef. Durch die höhere Wassertemperatur können die Ozeane mehr CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen und chemisch binden. Dies geschieht als Kohlensäure. Die Versauerung führt wiederum dazu dass kalkbildende Organsimen geschädigt werden und auf lange Sicht nicht überlebensfähig sein werden. Wissenschaftler gehen heute bspw. davon aus das das Great Barrier Reef in den kommenden 20-30 Jahren zur Gänze abstirbt.
Das dies so ist liegt an den weltweit steigenden Durchschnittstemperaturen mit der Folge von damit einhergehenden Veränderungen im Wasserhaushalt der Erde. Das Ausmaß des Anstiegs der Durchschnittstemperaturen ist nicht allein auf den natürlichen Treibhauseffekt zurückzuführen. So nehmen die Treibhausgaskonzentrationen seit Beginn der Industrialisierung stetig zu und haben ein Niveau erreicht welches heute um mehr als ein Drittel höher liegt als zu Beginn der Industrialisierung.
Treibhausgase verändern und beeinflussen die Durchlässigkeit für die Wärmeabstrahlung der Erdoberfläche. Während relativ langwelliges Licht von der Sonne diese passieren kann, ist dies bei der Wärmeabstrahlung von Oberflächen (Infrarotstrahlung) nicht der Fall. Ein Teil der Strahlung wird dabei auf die Erdoberfläche zurückgeworfen. Je mehr Strahlung auf die Erde auftrifft desto höher sind die Temperaturen.
Die Forschung geht davon aus, dass zuletzt ein Niveau, vergleichbar mit dem heutigen vor 15-20 Millionen Jahren bestand. Damals waren die Durchschnittstemperaturen jedoch um 5-6 Grad höher als heute und der Meeresspiegel lag etwa 22-30 Meter über dem heutigen Niveau.

Quellen:
GERMANWATCH e.V. (2010). Globaler Klimawandel - Klimawandel und Treibhauseffekt, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv)
SCINEXX.DE,
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-10627-2009-10-09.html