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    ...eine Zuwendung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Geothermie

Fotographie von www.pixabay.de: Zu sehen ist die Grand Prismatic Spring im Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming.

Unseren Planeten als starren Gesteinsbrocken anzusehen, würde seiner doch sehr lebendigen Natur widersprechen. Der letzte nennenswerte Ausbruch eines Vulkans in unserer Region liegt schon etwa 12.000 Jahre zurückliegen (ca. 10.930 v.Chr., Laacher See Eruption), doch drückt sich die Aktivität der Erde nicht nur durch explosive Einzelereignisse aus, In menschlichen Dimensionen ist also schon unvorstellbar viel Zeit vergangen, geologisch gesehen fand die Eruption allerdings erst gestern statt. Vulkanausbrüche sind jedoch nur Ausdruck einer viel weitreichenderen Dynamik im Untergrund unseres Planeten.

Auch, wenn der Boden auf dem wir leben kalt und fest erscheinen mag, ist das Erdinnere durch einen massiven Hitzestau gekennzeichnet. Die Erdkruste ist dabei nur ein dünnes Häutchen auf einem Hitzepool, der nur langsam durch konvektive und advektive Prozesse die gespeicherte Hitze nach außen abgibt. Zu einem geringen Anteil kommt diese Wärme noch aus der Urphase der Erde, als unser Planet noch jung und glutflüssig war. Der größte Teil der Erdwärme stammt vom radioaktiven Zerfall langlebiger Nuklide im Erdmantel.

Ähnlich einem Dampfkochtopf steigt eben diese Wärme nach oben und ist im Untergrund auch in der Erdkruste nachweisbar und nutzbar. So steigt die Temperatur etwa alle 100 Meter Tiefe im Untergrund um 3 °C an. Diesen Wärmeverlauf in den Untergrund nennt man auch geothermischen Gradient. Von den geologischen Untergrundbedingungen wiederum ist abhängig, wie stark dieser ausfällt und wie viel Wärme schlussendlich durch technische Verfahren nutzbar gemacht werden kann.

Die Region Rheinhessen-Nahe ist hierbei allgemein prädestiniert für die Nutzung von Erdwärme, befinden wir uns hier doch direkt im Mainzer-Becken, einem Teil des Rheingrabens. Der Rheingraben wiederum ist Teil einer tektonischen Schwächezone, die von Italien bis nach Skandinavien reicht. Eben solche Schwächezonen sind gekennzeichnet durch dünne Erdkrustendicken, die dazu führen, dass der geothermische Gradient im Untergrund stark ausfällt. Geringere Krustendicken führen auch dazu, dass Magmen im Untergrund leichter an die Oberfläche dringen können, wodurch sich wieder der Bogen zum eingehend erwähnten Vulkanismus schließt, der sich ebenfalls in unserer Region vereinzelt findet. 

Die günstigen Untergrundbedingungen in der Region Rheinhessen-Nahe bieten uns entsprechend Möglichkeiten, über technische Verfahren Wärme aus dem Untergrund zu extrahieren. Diese Wärme würde ohnehin vom Untergrund emittiert werden und kann CO2-neutral zur Erzeugung von Energie genutzt werden.

Bei der technischen Nutzung von Geothermie wird im Wesentlichen zwischen der

und der

unterschieden.