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Allgemein | 24.10.2019

Klimaschutz im Schulzentrum Nieder-Olm: Wärme kommt vom Holzhackschnitzelbrenner

EDG-Geschäftsführer Christoph Zeis, Landrätin Dorothea Schäfer und der Mainz-Binger Klimaschutzmanager Hilmar-Andreas Holland an der neuen  Anlage. Foto: Kreisverwaltung/Bardo Faust

Eine Halle für 120 Kubikmeter Holz aus regionalen Quellen, 450 Tonnen eingesparte CO2-Emissionen im Jahr, das sind bezogen auf die Treibhausgasmenge 81 Prozent: Die Heizung im Nieder-Olmer Schulzentrum ist ab diesem Winter in Sachen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz auf dem modernsten Stand. „Wir reden derzeit viel über den Klimaschutz. Im Landkreis Mainz-Bingen machen wir auch richtig viel – und das seit vielen Jahren“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer bei der Einweihung der neuen Holzhackschnitzelanlage, mit der nach einem Jahr Bauzeit ab sofort das gesamte Schulzentrum beheizt wird: die IGS, das Gymnasium, die Liesel-Metten-Schule sowie die dazugehörigen Schulsporthallen und die Heinz-Kerz-Halle der Stadt Nieder-Olm.

Betrieben wird die hinter der IGS befindliche Anlage von der kommunalen Energiedienstleistungsgesellschaft Rheinhessen-Nahe (EDG), die der Landkreis Mainz-Bingen im Jahr 1998 gegründet hat und die er als Hauptgesellschafter auch trägt. In die neue Anlage der erneuerbaren Wärmeversorgung hat der Landkreis Mainz-Bingen 1,34 Millionen Euro investiert. 200.000 Euro steuerte das Bundesumweltministerium als Förderung im Rahmen der Kommunalförderrichtlinie der nationalen Klimaschutzinitiative als ausgewähltes Projekt des Klimaschutzmanagements bei. „Ein richtiges Leuchtturmprojekt“, wie EDG-Geschäftsführer Christoph Zeis sagte, der gemeinsam mit dem Klimaschutzmanager des Landkreises, Hilmar Andreas Holland, Funktion und Nutzen der Anlage erläuterte.

Der neue Kessel liefert demnach in der Heizperiode die Mittellast des gesamten Schulzentrums, die zuvor über Erdgasbrenner erzeugt wurde. „Auch vorher haben wir schon über die Kraft-Wärme-Kopplung kräftig Klimaschutz betrieben und mittels Eigenerzeugung den Strombedarf der Schullandschaft zu 75 Prozent gedeckt. Aber jetzt haben wir die CO2-Einsparung mehr als verdoppelt.“ Das Heizsystem besteht nun aus dem Holzhackschnitzel-Brenner mit 750 Kilowatt thermischer Leistung, einem hocheffizienten Blockheizkraftwerk und zwei Gas-Spitzenlastkesseln. Und auch der Rohstoff passt hier ins Bild: „Wir benutzen ausschließlich Holz aus der Region – Waldrestholz, Holz aus der Landschaftspflege und unbelastete Holzabfälle.“ Eine Besonderheit der Anlage ist: Sie kann zu einem gewissen Prozentsatz auch holzartigen Grünschnitt verwenden.

Die EDG, die auch mit der Planung und der Ausführung betraut war, versorgt alle kreiseigenen Liegenschaften und Schulen mit Wärme und Strom. In vielen Schulen sind bereits Blockheizkraftwerke installiert und Nahwärmenetze errichtet worden. Die Landrätin weiß den Wert der Gesellschaft zu schätzen: „Auch mit der neuen Anlage brauchen wir uns in Sachen Klimaschutz nicht zu verstecken. Dank der EDG und ihrem Geschäftsführer Christoph Zeis.“