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Allgemein | 15.08.2018

Landrätin weiht E-Ladesäule in Oppenheim ein

Leise und umweltschonend, die Vorteile von E-Mobilität liegen auf der Hand. Nur sind das alleine keine überzeugenden Kaufargumente, die Infrastruktur muss stimmen. Im Landkreis Mainz-Bingen werden diesen Sommer an verschiedenen Stellen Ladesäulen errichtet. Los ging es in Oppenheim auf dem Gelände der Kfz-Zulassungsstelle. Die hiesige Ladesäule wurde in Kooperation mit EWR errichtet, der Energiedienstleister wird diese auch betreiben.

„Mit der Ladesäule verfolgen wir unsere Klimaschutzziele und erfüllen gleichzeitig einen wichtigen Serviceaspekt. Wir bieten Bürgerinnen und Bürgern die Infrastruktur, um auf Elektromobilität umzusteigen“, erläutert Landrätin Dorothea Schäfer. An der 22kW-Ladesäule können gleich zwei Autos mit Ökostrom versorgt werden. Die Station ist Teil des bundesweiten Ladesäulenverbundes „eCharge“. Mittlerweile zählen über 2.400 Ladepunkte in der gesamten Bundesrepublik zum Ladesäulenverbund. Mit einer App ist schnell und unkompliziert einzusehen, wo sich eine Ladesäule befindet und auch ob diese gerade verfügbar ist. Bezahlt wird der geladene Strom unkompliziert per Paypal, Rechnung oder Kreditkarte. „Wichtig ist uns dabei vor allem, sich einem überregionalen System anzuschließen. Bürgerinnen und Bürger sollen nicht erst überlegen müssen mit welchem Chip, welcher Karte oder App für das Tanken des Autos gezahlt werden muss“, begrüßt der zuständige Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf die Kooperation mit EWR und das Einbinden der Ladesäule in den großen Ladenetzverbund.

Um den Umstieg auf Elektromobilität attraktiv zu gestalten, wird Schritt für Schritt die dafür notwenige Infrastruktur geschaffen. Die nächste Ladesäule wird Ende August in Bingen eingeweiht, eine weitere ist für dieses Jahr am Ingelheimer Kreishaus in Planung. Die Vorteile der Standorte der Ladesäulen: „Die Positionierung im Stadt- und Gewerbegebiet ist ideal. Bürgerinnen und Bürger, die hier einkaufen oder etwas erledigen, können ihr E-Auto anschließen und nach kurzer Zeit mit geladenem Akku weiterfahren“, erläutert der Klimaschutzmanager des Landkreises Hilmar Holland, der die Koordination und Realisierung der Stromtankstellen inne hat.

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