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    ...eine Zuwendung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Sind Diesel-Fahrzeuge klimaschädlich?

Eines der großen Wahlkampfthemen im diesjährigen Bundestagswahlkampf ist mit Sicherheit der Diesel-Abgas-Skandal. Viele der älteren Leser werden sich sicherlich noch dunkel daran erinnern, dass in früheren Jahrzehnten der Dieselverbrennungsmotor immer wieder aufgrund von gesundheits- und umwelschädlichen Abgasen in der Kritik stand, beginnend in den Achtzigern. 

Ohne auf die Tricksereien der Autoindustrie in besagtem Diesel-Skandal einzugehen, steht seit längeren berechtigt die Frage im Raum: "Wie gesundheits- und umweltschädlich sind eigentlich Diesel-Verbrennungsmotoren?"

Weniger CO2-Ausstoß, doch zu welchem Preis?

Bei der Diskussion um diesen Sachverhalt wird oft angeführt, wie auch auf der Homepage des Bundesverbands Deutscher Industrie nachzulesen (Link), dass der CO2-Ausstoß, sprich die Menge an Treibhausgasen bei Diesel-Motoren durch die effizientere Verbrennungstechnologie bis zu 15 Prozent geringer im Vergleich zu Benzin-Motoren ist. Ein wichtiges Argument, mit Hinblick auf die Erreichung der von der Bundesregierung gesetzten Klimaschutzziele.

Würden wir den Sachverhalt eindimensional betrachten, würden wir hier unseren Artikel beenden und Ihnen allen empfehlen mit Diesel-Verbrennungsmotoren zu fahren.

Statt CO2 viel mehr NOx

Beschäftigt man sich eingehender mit dem Thema, stößt man auf viele Studien, die ein viel größeres Problem der Diesel-Verbrennungsmotoren beleuchten. Zuletzt erschien unter anderem eine neue Studie des ICCT (The International Council of Clean Transportation), in der man den Ansatz machte, instrumentell zu messen, wie hoch der wirkliche Ausstoß besagter Diesel-Verbrennungsmotoren in Hinblick auf Feinstäube und Stickoxide (NOx).

Hier sieht es auf einmal nicht mehr ganz so romantisch aus. Mit Bezug auf die Stickoxide kam in der Studie heraus, dass der Ausstoß eines modernen Diesel-PkW in etwa doppelt so hoch ist, wie bei Diesel-Lastkraftwagen (LkWs). 

Diesel-Fahrzeuge mit der modernen Abgasnorm 6, die eigentlich nur 80 Gramm Stickoxid pro Kilometer abgeben dürfen, stießen in der Studie 480 bis 560 Milligramm Stickoxid aus. Hinzu kommt eine deutlich höherer Ausstoß an Feinstäuben, die bereits in der Vergangenheit in einigen deutschen Großstädten für Probleme gesorgt haben. In puncto Feinstaub- und Stickoxid-Belastung verlieren die Diesel-Motoren also deutlich gegenüber den Benzinern.

Warum ist das ein Problem?

Stickoxide und Feinstäube reizen die Atemwege. Sie stehen schon seit langem im Verdacht krebserregend zu sein und können neben Krebs viele andere Krankheiten auslösen. 

Diesel oder Benziner?

Die Frage können wir Ihnen nicht abnehmen. Im Wesentlichen ist es von der Bundespolitik abhängig, wie künftig mit dem Thema Diesel umgegangen wird. Hier muss eine Abwägung zwischen wirtschaftlichen Interessen, sowie klimapolitischen und gesundheitspolitischen Fragestellungen getroffen werden. Wir hoffen, dass unser Artikel Ihnen beide Seiten beleuchtet hat, sowohl die Vorteile in Hinblick auf Treibhausgasemissionen, wie auch die erheblichen Nachteile mit Bezug auf gesundheitsschädliche Emissionen.