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Klimafrage des Monats Dezember: Klimaschutz unterm Tannenbaum?

Bild zusammengesetzt aus Graphiken von den Usern Thomas Malyska und geralt bezogen von Pixabay (www.pixabay.com)

Die Adventshalbzeit ist erreicht. Noch 12 Tage bis Heiligabend. Die letzten Geschenke werden noch besorgt, der Tannenbaum gekauft und die Kalorien-Uhr zeigt dank Plätzchen, Glühwein und anderen Leckereien stetig nach oben.

Wer unsere monatlichen Klimafragen verfolgt, weiß jedoch, dass es kein Thema gibt, zu dem wir keine Klimaschutz-Tipps liefern würden. 

Doch was kann man für den Klimaschutz an Weihnachten machen?

Der Tannenbaum

Es muss nicht unbedingt das chinesische Plastikbäumchen sein. Schon lange vor der Plastiktanne, versammelten sich Feiernden um echte Bäume. Diese sind nachwachsend, können nach der Verwendung an Weihnachten auch weiteren Verwendungszwecken (Kompostierung, energetische Nutzung, Futtermittel) zugeführt werden. Wichtig ist, dass der Tannenbaum aus der Region stammt. Es ist widersinnig einen Tannenbaum zu kaufen, der einmal quer durch die Republik kutschiert wurde oder, der von noch weiter weg stammt. Für jeden Kilometer Transport werden fossile Treibstoffe verbrannt. Es wäre paradox einen Baum zu kaufen, der von weiter weg kam, als man womöglich selbst im Jahr gereist ist. Natürlich gibt es auch noch die Möglichkeit einen Tannenbaum "im Topf" zu kaufen, den man danach einpflanzen kann. Mittlerweile gibt es hierbei auch "Tannenbaumvermietungen", die Bäume im Topf für eine Gebühr über Weihnachten verleihen.

Die Tannenbaumbeleuchtung

Wer noch Glühbirnen am Tannenbaum oder an sonstiger Weihnachtsbeleuchtung verwendet, sollte mittlerweile auf LED umsteigen. Durch den deutlich geringeren Stromverbrauch wird es Ihnen das Klima und Ihr Geldbeutel danken. Desto weniger Sie für Strom ausgeben, desto größer können die Geschenke ausfallen.

Das Geschenkpapier

Es kommt auf den Inhalt an und nicht auf die Verpackung. Glitzernde Verpackungen in Form von Folien mögen zwar schön aussehen, landen aber, wie herkömmliches Geschenkpapier nach der Bescherung auch im Müll. Im Gegensatz zu normalem Papier, bauen sich Folien und aluminiumhaltige Verpackungsmaterialen allerdings nicht biologisch ab. Im besten Fall werden Sie einer Verbrennung zugeführt, im ungünstigsten Fall, kommt das Plastik in die natürlichen Umweltkreisläufe.

Geschenke

Grundsätzlich sollte sich jeder die Frage stellen: Braucht der Beschenkte, beziehungsweise brauche ich das Geschenk überhaupt? Wir leben in Deutschland in einer Überflussgesellschaft. Der zwanzigste Pullover, das zehnte technische Spielzeug, was nach zweimaliger Benutzung in der Schublade landet, mögen zwar im Moment des Schenkens ein Glücksgefühl hervorrufen, sind aber nicht sonderlich nachhaltig. Wenn es doch das technische Spielzeug sein soll, empfehlen wir ausserdem auf den Stromverbrauch zu achten. Geräte hoher Energieeffizienzklassen (A+++) sollten bevorzugt werden.

Heizung

Weihnachten ist das Fest der Familie. Man befindet sich oft mit vielen Personen in Räumlichkeiten wieder, die wunderbar überheizt sind. Hier empfiehlt es sich, das Thermostat gegebenenfalls ein wenig runterzudrehen, um Heizenergie zu sparen.

Wir hoffen, Ihnen ein paar Gedankenanstöße gegeben zu haben, wie Sie auch an Weihnachten einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Wir wünschen Ihnen auf diesem Weg ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!