• Herzlich willkommen!

    Die Klimaschutzmanager der Landkreise Alzey-Worms, Bad Kreuznach und Mainz-Bingen setzen kommunale Klimaschutzprojekte um. Sie dienen als Anlaufstelle bei allen Fragen rund um die Themen Klimaschutz und Energiewende. 

  • Kontaktieren Sie uns!

    Bei Fragen zum Thema Klimaschutz und zur Energiewende stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns telefonisch oder per E-Mail. Die Kontaktadressen finden Sie hier. Weiterhin gibt es ein Kontaktformular auf der Homepage.

  • Kommunaler Klimaschutz

    Weitere Informationen zu den kommunalen Klimaschutzbemühungen der drei Landkreise finden Sie hier.

  • Gefördert durch...

    ...eine Zuwendung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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    ...eine Zuwendung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Sind Elektroautos gut für den Klimaschutz?

Wie bei jeder guten Frage, empfiehlt es sich, sich genauer mit dem Thema auseinanderzusetzen, um eine qualifizierte Antwort zu formulieren. Das Thema E-Mobilität gewinnt in der täglichen Debatte rund um den Klimawandel eine immer größere Bedeutung. Umso wichtiger ist es, das Thema nicht pauschalisiert zu betrachten.

Wie so oft, muss man zunächst die grundlegenden Fragen beantworten, um die Grundthematik besser zu verstehen: Was ist eigentlich ein E-Auto und wo liegt der Unterschied zum Verbrennungsmotor? E-Fahrzeuge nutzen keine Verbrennungsmotoren, d.h. sie fahren weder mit Erdöl noch mit Gas. Bei konventionellen Fahrzeugen wird die im Treibstoff gespeicherte Energie durch Verbrennung freigesetzt und über eine komplexe Mechanik in Bewegungsenergie (kinetische Energie) umgewandelt. Wie erwähnt, werden hierbei in aller Regel fossile Energieträger verwendet, die bei der Verbrennung zur Freisetzung von Kohlenstoffdioxid führen. Es handelt sich hier um Kohlendioxid, was bereits in Form von Erdöl oder Erdgas in der Erde gespeichert war und nun zusätzlich in die Atmosphäre kommt und munter zum Treibhauseffekt beiträgt.

Man kann nun ganz einfach argumentieren indem man sagt: Die Energie der E-Autos ist elektrisch und kommt aus dem Akku, d.h. sie setzen kein Kohlenstoffdioxid frei und führen deswegen zu keinen Klimaschäden. Falsch gedacht: die Energie aus dem Auto-Akku kommt natürlich nicht aus dem Nichts. E-Autos müssen geladen werden. Die Energie für das Laden der Fahrzeuge kommt aus dem Stromnetz.

Und hier ist auch der Knackpunkt der vorigen Argumentation zu finden: E-Autos laden dabei den Strom, der aus dem Netz kommt, egal, ob es sich hierbei um Atom- oder Kohlestrom handelt oder Energie aus erneuerbaren Quellen.

Ein E-Auto allein ist damit nicht unbedingt klimafreundlich: Es kommt darauf an, was geladen wird, beziehungsweise wie der Strom produziert wird, der aus der Leitung kommt. Pauschal gesagt: Es ist egal, ob die Abgase aus dem Auspuff des Autos kommen oder aus einem Kohlekraftwerk. Wenn also ganz Deutschland von heute auf morgen auf E-Autos umsteigt, heißt das nicht automatisch, dass keine Treibhausgase mehr freigesetzt werden. Damit das so ist, müssen die erneuerbaren Energieträger weiter ausgebaut werden. Elektrofahrzeuge stellen damit einen Baustein der Energiewende da, der durch andere begleitet werden muss.