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Wie schädlich ist eine Klimaanlage fürs Klima?

Frage gestellt von Diana Heck

In den letzten Tagen stiegen die Außentemperaturen zum Teil auf Werte jenseits von 30 Grad Celsius. Das große Schwitzen war die Folge und der Wunsch nach Abkühlung allgegenwärtig. Nichts liegt da näher, als mit einem kurzen Tastendruck die Temperaturen deutlich zu drosseln. Klimaanlagen in Autos, Wohnungen und Büros laufen bei genannten Außentemperaturen auf Hochtouren. Doch kann eine Klimaanlage so schlecht fürs Klima sein, wenn doch sogar schon das Wort „Klima“ darin enthalten ist. So viel Energie kann es doch gar nicht kosten, Wärme nach Außen abzuführen.

Um ein grundsätzliches Verständnis über den Stromverbrauch einer Klimaanlage zu erhalten, muss man verstehen, wie eine solche arbeitet. Physikalisch arbeitet diese Technologie wie ein Wärmetauscher im Kühlschrank. Ohne zu sehr auf die zugrundeliegende Physik einzugehen, wird die warme Luft abgeführt, was zu einer Abkühlung der Raumluft führt. Und da dieser Prozess nicht von sich aus funktioniert, muss Energie zugeführt werden. Hierbei müssen Ventilatoren angetrieben werden, hinzu kommt der Betrieb eines Kompressors im Kühlkreislauf. Jedes der genannten Teile kostet extra Strom.

Grundsätzlich ist der Verbrauch einer Klimaanlage abhängig von der Größe des zu kühlenden Raums. Durchschnittlich kann man von 30 Watt Leistung pro Kubikmeter Luft ausgehen. Bei einem Raum von 20 Quadratmetern Fläche und einer Deckenhöhe von 3 Metern, bedeutet dies einen Stromverbrauch von 1.800 Watt. Damit spielt die Klimaanlage in der Spitzenliga der Stromverbraucher.

Zum Vergleich:

Ventilator: 50 W
Computer 400 W
Backofen: 4000 W

Kühlt man eine große Wohnung können entsprechend der Beispielrechnung noch viel höhere Verbräuche vorkommen. Im Gegensatz zum oben aufgeführten Backofen muss man zudem bedenken, dass Klimaanlagen bei warmen Außentemperaturen oftmals ganztägig genutzt werden, was den Verbrauch massiv in die Höhe treibt.

Folge sind hohe Stromrechnungen und ein hoher Strombedarf. Wird mehr Strom gebraucht, muss mehr Strom produziert werden. Dies führt zu weiteren Treibhausgasausstößen bei der Stromproduktion. Schlussendlich ist das Urteil zu Klimaanlagen hierbei eindeutig: klimaschädlich. Grundsätzlich ist es nicht verwerflich, bei extrem heißen Temperaturen, diese zu nutzen, sollte aber vom Dauerbetrieb absehen. Dauerbetriebene Klimaanlagen schaden dem Klima und Ihrem Geldbeutel.