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    ...eine Zuwendung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Warum heißt der Treibhauseffekt "Treibhauseffekt"?

Was ist der Treibhauseffekt und was hat er mit Kohlenstoffdioxid zu tun? Das ist eine der großen Fragen, wenn es ums Thema Klimaschutz geht. Ganz lapidar wird oft vom Treibhauseffekt gesprochen, doch was hat ein Treibhaus mit dem Gasgemisch in der Atmosphäre und der Temperaturentwicklung auf unserem Planeten zu tun.

Um das zu verstehen, empfiehlt sich ein kurzer Blick in unsere Atmosphäre. Auch, wenn sich unsere "Luft" homogen wirkt, setzt sie sich doch aus einem wahren Sammelsurium an Elementen zusammen. Die großen Spieler in der Atmosphäre sind dabei Stickstoff (78 %), Sauerstoff (21 %) und Argon (etwa 1 %). Dazu kommen Spurengase zu denen unter anderem auch Kohlenstoffdioxid mit etwa 0,04 % zählen. 

Wie wir es vom Chemieunterricht in der Schule noch wissen, besitzt jedes Element verschiedene physikalische Eigenschaften. Und so verhält es sich auch beim Gasgemisch in unserer Atmosphäre. Betrachtet man nun den Faktor Wärme, so ist als wichtigste Wärmequelle natürlich die Sonneinstrahlung zu nennen, d.h. Licht. 

Doch was ist Licht eigentlich? Vereinfacht ausgedrückt, ist auch Licht ein Sammelsurium an verschiedenen "Lichtsorten" mit unterschiedlichen Wellenlängen. Die Sonne schickt also ein Sammelsurium an Lichtstrahlung zu uns. 

Wie spielt nun also das Licht mit der Atmosphäre zusammen? Viele "Lichtsorten", d.h. viele Wellenlängen, können die Atmosphäre gar nicht passieren und werden entweder von den oberen Atmosphären schichten absorbiert oder direkt reflektiert. Nur ein kleiner Bestandteil, in großen Teilen das "sichtbare Licht" kommt durch dieses "atmosphärische Fenster" durch. Dieser Bestandteil ist für den Wärmehaushalt des Planeten wichtig. Hätten wir eine andere Atmosphärenzusammensetzung, wäre dieses Fenster auch anders geformt und würde entsprechend mehr oder weniger Strahlung durchlassen.

Und wo es einen Eingang gibt, da gibt es in der Regel auch einen Ausgang. So ist das auch bei der Atmosphäre. Würde sich das Licht bei seinem "Besuch" auf der Erde nicht verändern, könnte es wieder durch dasselbe "Fenster" schlüpfen, durch das hereingekommen ist. Allerdings interagiert die Sonneneinstrahlung mit der Erdoberfläche, wird dabei in reine Wärmestrahlung umgewandelt und besitzt nach der Umwandlung auch eine andere Wellenlänge. Die Wärmestrahlung kann so nicht mehr durch das erste atmosphärische Fenster nach draußen schlüpfen, sondern muss das zweite verwenden. Die Form des zweiten Fensters wiederum wird auch wieder bestimmt durch die Gaszusammensetzung der Atmosphäre. Gase wie Methan, Wasserdampf und Kohlenstoffdioxid sind dazu in der Lage dieses Fenster enger zu machen, d.h. die Strahlung, die eigentlich auf dem Weg von der Erde weg ist, wird bei geschlossenem Fenster wieder zurückgeworfen. 

Erhöhen sich die Anteile dieser Gase in der Atmosphäre schließt sich dieses atmosphärische Fenster zu einem gewissen Grad weiter. Folge ist, dass es wärmer wird, weil die Strahlung, die in die Atmosphäre durchkommt, nicht mehr abfließen kann. 

Und genau das ist der Effekt, der gemeinhin als Treibhauseffekt bezeichnet wird. Der Effekt beim Treibhaus lässt sich wie folgt umschreiben und ist eine 1 zu 1 Metapher zum atmosphärischen Treibhauseffekt: Licht passiert das Glas des Treibhauses und wird dann auf der Oberfläche in Wärmestrahlung umgewandelt, die wiederum schlechter das Glas nach außen passieren kann. Das Treibhaus wärmt sich auf.