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    Die Klimaschutzmanager der Landkreise Alzey-Worms, Bad Kreuznach und Mainz-Bingen setzen kommunale Klimaschutzprojekte um. Sie dienen als Anlaufstelle bei allen Fragen rund um die Themen Klimaschutz und Energiewende. 

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  • Gefördert durch...

    ...eine Zuwendung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Gibt es irgendwelche technischen Verfahren, CO2 aus der Atmosphäre zu filtern?

Die Idee, durch Eingriffe in die Atmosphäre oder Natur, den Klimawandel aufzuhalten oder abzubremsen ist nicht neu. Grundsätzliche Überlegungen zu solchen Verfahren wurden bereits in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts durch den Physiker Cesare Marchetti aufgestellt. Verfahren, die das Ziel haben, den Kohlenstoffdioxidgehalt der Atmosphäre zu reduzieren, werden gemeinhin unter dem Begriff des Geoengineerings zusammengefasst.

Hierbei wurden im Verlauf der letzten Jahrzehnte verschiedene Verfahren entwickelt, mit denen die Folgen der globalen Erwärmung abgebremst werden sollen. Man unterscheidet generell zwei Ansätze: 

  • Reduktion der Sonneneinstrahlung: Hierbei soll die Zusammensetzung der atmosphärischen Gase derlei verändert werden, dass ein weitaus größerer Anteil der von der Sonne eingehenden Wärmestrahlung reflektiert wird.
  • Verfahren zur Reduktion von Treibhausgasen aus der Atmosphäre: Grundidee hierbei ist, Treibhausgase durch instrumentelle Verfahren aus der Atmosphäre zu isolieren und einzulagern (Sequestrierung). 

Die Sonneneinstrahlung selbst ließe sich hierbei nur reduzieren, wenn in der Atmosphäre große Mengen an Aerosolen freigesetzt werden würden. 

Zur Reduktion der Treibhausgasmengen wurden bereits verschiedene Ansätze präsentiert. Hierbei wird oftmals postuliert, natürlich in den Weltozeanen vorkommende Photosynthese betreibende Mikroorganismen, gemeinhin Algen zu düngen. Die Düngung der Algen soll dabei dazu führen, dass die Photosynthese-Aktivität (d.h. Umwandlung von Kohlenstoffdioxid in Zucker in Pflanzen) gesteigert wird, wodurch mehr Kohlenstoffdioxid verbraucht werden würde. 

Alternativ wurden Verfahren entwickelt, mit denen Treibhausgase in Gesteine (meist Kalksteine mit hohen Porenvolumen) gepumpt und verpresst werden können, um die Atmosphäre zu entlasten. 

Prinzipiell dürfte bei den hier beschriebenen Alternativen schnell deutlich werden, dass keines der Verfahren bisher ausreichend erprobt ist, geschweige denn nicht massive Risiken aufweist. Vereinfacht: Wer sagt, dass die Menschheit solch weitreichende Verfahren überhaupt kontrollieren kann?

Die Ansätze mögen auf den ersten Blick sicherlich ihren Reiz haben, doch können diese Verfahren keinen Ersatz für den individuellen Klimaschutz und die angestrebte Energiewende haben. Der Klimawandel wird nur verlangsamt oder gestoppt werden können, wenn der globale Treibhausgasausstoß mit bereits etablierter Technik und dem Willen der Menschen reduziert wird.