• Herzlich willkommen!

    Die Klimaschutzmanager der Landkreise Alzey-Worms, Bad Kreuznach und Mainz-Bingen setzen kommunale Klimaschutzprojekte um. Sie dienen als Anlaufstelle bei allen Fragen rund um die Themen Klimaschutz und Energiewende. 

  • Kontaktieren Sie uns!

    Bei Fragen zum Thema Klimaschutz und zur Energiewende stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns telefonisch oder per E-Mail. Die Kontaktadressen finden Sie hier. Weiterhin gibt es ein Kontaktformular auf der Homepage.

  • Kommunaler Klimaschutz

    Weitere Informationen zu den kommunalen Klimaschutzbemühungen der drei Landkreise finden Sie hier.

  • Gefördert durch...

    ...eine Zuwendung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

  • Gefördert durch...

    ...eine Zuwendung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Funktionsprinzip und weitere Informationen zur KWK

Das Prinzip oder der Clou der Kraft-Wärme-Kopplung besteht in der dezentralen Nutzung der gleichzeitig und gleichermaßen bereitgestellten Elektrizität und Wärme. Die folgende Abbildung erläutert das grundsätzliche Prinzip einer motorisch betriebenen KWK-Anlage, die auch als Blockheizkraftwerk (BHKW) bezeichnet wird.

Die Verbrennungskraftmaschine (z. B. Motor, Gasturbine) treibt einen Generator zur Stromproduktion an. Der Motor kann dabei auch direkt eine Maschine oder einen Verdichter (z. B. zur Drucklufterzeugung) antreiben. Die im Motor anfallende Abwärme (Kühlwasser, Öl), wird über einen Wärmetauscher übertragen und zur Heizwassererwärmung verwendet. Die im Abgas enthaltene Wärme wird zur Dampferzeugung (Prozeßwärme) genutzt und/oder mit Hilfe eines Wärmetauschers zur Brauchwassererwärmung.

Als erprobte Technologien zur Kraft-Wärme-Kopplung stehen Dampfturbine, Verbrennungsmotor, Gasturbine aber auch Brennstoffzelle oder Stirlingmotor zur Verfügung.

Während bei Verbrennungsmotoren der größte Teil der Abwärme im Kühlwasser anfällt, wird die Wärme beim Gasturbinenprozeß in einem höheren Temperaturbereich durch das Abgas abgegeben. Daraus ergeben sich auch die unterschiedlichen Anwendungsfelder dieser beiden Technologien. So werden Gasturbinen insbesondere im Bereich der Industrie zur Bereitstellung von Niedertemperatur-Prozeßwärme (bis 500°C) eingesetzt, während die Motorenanlagen vor allem im Bereich der Raumwärmetemperatur-Bereitstellung angewendet werden.

BHKW-Anlage bestehen in der Regel aus folgenden Komponenten:

  • Motor, Gasturbine oder Stirlingmotor als Generatorantrieb / Brennstoffzelle
  • Generator zur Stromerzeugung
  • Wärmetauschersystem zur Rückgewinnung der Wärmeenergie aus Abgas, Motorabwärme und Ölkreislauf
  • Diverse elektrische Schalt- und Steuereinrichtungen zur Stromverteilung bzw. zum Kraftmaschinenmanagement
  • Hydraulische Einrichtungen zur Wärmeverteilung

In der Praxis werden BHKW-Systeme meistens durch einen Spitzenkessel sowie einen Wärmespeicher ergänzt.